{"version":"1.0","provider_name":"Sergio Paris","provider_url":"https:\/\/www.sergioparis.it\/de\/","author_name":"Sergio Paris","author_url":"https:\/\/www.sergioparis.it\/de\/author\/wftuser\/","title":"DEUTSCHE SPRACHE, SCH\u00d6NE SPRACHE - Sergio Paris","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"rchiOj2822\"><a href=\"https:\/\/www.sergioparis.it\/de\/deutsche-sprache-schone-sprache\/\">DEUTSCHE SPRACHE, SCH\u00d6NE SPRACHE<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.sergioparis.it\/de\/deutsche-sprache-schone-sprache\/embed\/#?secret=rchiOj2822\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;DEUTSCHE SPRACHE, SCH\u00d6NE SPRACHE&#8220; &#8211; Sergio Paris\" data-secret=\"rchiOj2822\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/* <![CDATA[ *\/\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/* ]]> *\/\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/www.sergioparis.it\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0b76f53cdf57e210bad7be001d18624f.png","thumbnail_width":600,"thumbnail_height":600,"description":"Wer mich privat und beruflich kennt, wei\u00df schon, wie gro\u00df meine Leidenschaft f\u00fcr die deutsche Sprache ist. Deshalb wollte ich einmal in meinem Blog meinen pers\u00f6nlichen Beitrag zur Sch\u00f6nheit dieser Sprache leisten. In einem von meinen Lieblingsb\u00fcchern \u201eL\u2019interprete\u201c (\u201eDer Dolmetscher\u201c)&nbsp;von&nbsp;Diego Marani&nbsp;liest man, dass die Sprachen wie die Zahnb\u00fcrsten sind: jeder m\u00fcsste seine eigene in den Mund stecken. Das ist eine Frage der Hygiene und der guten Erziehung.&nbsp;Lassen Sie mich heute \u201eunfair\u201c sein,&nbsp;denn ich habe Lust,&nbsp;eine fremde Zahnb\u00fcrste zu verwenden. Deshalb bitte ich der deutschsprachigen Leserin bzw. dem deutschsprachigen Leser um Entschuldigung f\u00fcr alle m\u00f6glichen Fehler, die mir unvermeidlich entgehen k\u00f6nnen. Das ist wegen meiner sogenannten fremdsprachlichen Spontaneit\u00e4t. Ich bin kein deutscher Muttersprachler, aber Italienisch und Deutsch sind die Sprachen, die mir wirklich so sehr am Herzen liegen. Meinen deutschen Freunden, Kollegen und Bekannten sage ich immer, ich bin innerlich deutsch, was sich vielleicht viel sch\u00f6ner mit der un\u00fcbersetzbaren italienischen Bezeichnung \u201ecrucco dentro\u201c ausdr\u00fccken l\u00e4sst. Alles begann im Jahr 1992 bei meiner ersten Deutschstunde. Ich kann mich daran immer noch sehr gut erinnern, wie mir und meinen Schulkameraden die deutsche Sprache pr\u00e4sentiert wurde. Vorher war ich genauso wie die anderen total \u00fcberzeugt, dass Deutsch gar keine gesprochene sondern eine gebellte Sprache war. Wo die Sch\u00f6nheit einer solchen Sprache lag, kam uns total unbekannt vor. Ganz zu schweigen von allen mit Deutschland verbundenen historischen Vorurteilen und kulturellen Klischees. Sobald meine erste Deutschlehrerin diese Sprache ausgesprochen hat, ist pl\u00f6tzlich jene verstellte Vorstellung der deutschen Sprache total verschwunden. Mir kommt schon wieder in den Sinn, wie viele W\u00f6rter sie an die Tafel geschrieben hatte. Sie hatte von uns allen die deutschen W\u00f6rter gesammelt, die nun mehr unbewusst unserem tagst\u00e4glichen Sprachgebrauch angeh\u00f6rten. Und es waren wirklich viele. Seitdem hat sich f\u00fcr mich Deutsch als eine ganz andere Sprache entpuppt. Schlicht gesagt war das Liebe auf den ersten Blick. Tja, die deutsche Sprache hatte f\u00fcr mich damals &#8211; und immer noch heute &#8211; eine ganz besondere Musikalit\u00e4t. Und in diese Musik habe ich mich damals total verliebt. Schrittweise war es mir total klar, wie schwer diese Sprache f\u00fcr einen Italiener sein konnte. Der Satzbau war f\u00fcr mich damals so geheimnisvoll, dass die Suche nach der richtigen Stellung eines Verbs in einem deutschen Satz manchmal wirklich so sehr herausfordernd war. Und zuletzt aber nicht weniger wichtig waren nat\u00fcrlich auch die ewig \u00fcberlangen deutschen W\u00f6rter, die manchmal bis zu sogar vier und auch mehr weiteren Begriffen beinhalten konnten. Es war klar, im Weg standen vor mir so viele Hindernisse, bevor ich Deutsch wirklich gut in Wort und Schrift beherrschen konnte. Ich muss aber ehrlich sein, die Liebe und Begeisterung f\u00fcr diese Sprache haben mir immer wieder so sehr weitergeholfen, die schweren Universit\u00e4tsjahren zu \u00fcberwinden und mich in der Mentalit\u00e4t der Deutschen bzw. \u00d6sterreicher w\u00e4hrend meiner h\u00e4ufigen Studiums- bzw. Arbeitsaufenthalte im Ausland&nbsp;einzuleben. Von damals bis heute sind viele Jahre vergangen und es gibt immer wieder etwas Neues \u00fcber diese Sprache zu lernen. Bei jedem Dolmetsch &#8211; bzw. \u00dcbersetzungsauftrag finde ich, dass Italienisch und Deutsch wirklich eine perfekte Verbindung bilden. Heute fragt mich noch jemand, wieso ich diese Sprache ausgew\u00e4hlt habe und sie schauen mich immer mit aufgerissenen Augen, wenn ich ihnen sage, dass Deutsch meine Lieblingsfremdsprache ist. Und immer wieder h\u00f6re ich die \u00fcblichen Vorurteile dem \u201eDeutschtum\u201c gegen\u00fcber: \u201eDeutsche Sprache, schwere Sprache&#8221;, \u201edie Deutschen sind kalt\u201c, \u201eDeutsch ist nutzlos, denn in Deutschland wird nat\u00fcrlich auch Englisch gesprochen&#8221;. Sagt mir, was ihr wollt. In diesen 28 Jahren habe ich noch gar keinen Grund gegen die deutsche Sprache herausgefunden. Es tut mir Leid, ich habe noch nicht die Nase voll von dieser Sprache und Gott sei dank wird sie immer noch so sehr auf dem Markt gefragt. Diese Liebe und Begabung f\u00fcr Deutsch m\u00f6chte ich auch soweit wie m\u00f6glich meinem Nachwuchs \u00fcbertragen, denn es lohnt sich einfach immer noch Deutsch zu lernen, insbesondere in unserem Land."}